Saturday, February 14, 2015

Gelee

Allgemeines:
Unter Gelee versteht man den mit Zucker zu einer gallertartigen masse eingekochten Fruchtsaft.
Die Früchte dürfen zur Geleebereitung nicht zu reif sein, da sie sonst kein steifes Gelee ergeben.
Der en Früchten entzogene Saft muss möglichst bald eingekocht werden. Beleibt er über nacht oder länger stehen, so verliert er meist die Fähigkeit streif zu werden, und das Gelee bleibt trotz langem Kochen dünn oder wird sirupartig.

Kochen des Geless
Beim Einkochen von Gelee empfiehlt es sich, einen breiten Topf zu nehmen und immer nur eine kleine Menge Saft, 1 bis höchstens 2 l, auf einmal zu kochen.Das Gelee soll mehr ziehen als kochen. Es geliert auf diese Weise meist in kurzer Zeit. Langes Kochen ist möglichst zu vermeiden.

Geleeprobe
Um zu sehen, ob das Gelee lange genug gekocht hat, gibt man einige Tropfen der kochenden Flüssigkeit auf einen Teller und stellt sie kalt. Sind sie nach einigen Minuten fest geworden, so kann man das Gelee vom Feuer nehmen und sofort in die gut vorgewärmten Gläser füllen.

Verwendung der Rückstände
Das bei der Geleebereitung zurückbleibende Fruchtfleisch wird durch ein Sieb gedrückt und mit Zucker zu einem dicken Mus eingekocht. (auf 1 Pfd. Fruchtmasse etwas 1/2 Pfd. Zucker) Bei Beerenobst kann das Durchtreiben unterbleiben.
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