Saturday, April 16, 2016

Löwenzahn ... zu Kartoffeln und aufs Brot

Löwenzahn darf bei mir im Beet wachsen, denn er dient als Gemüse. Immer wenn er "zuviel" wird, wird er geerntet und natürlich bleibt ein Wurzelstück drin und das wächst dann wieder zu einer vollen Pflanze aus. Letzten Sonntag war es dann so weit: Löwenzahnernte ...



Ich trenne die Wurzeln und Blätter. Die Erde bleibt an den Wurzeln und wird später abgebürstet. Man kann dann Tee daraus bereiten. Es heißt: Löwenzahn unterstützt die Verdauung und kann auch bei Diabetes helfen. Neuerdings wird der gemahlenen Wurzel zugeschrieben, dass sie sogar bei Krebs helfen soll. Bitte informiert Euch hierzu selbst noch besser - eine Googlesuche bringt viele Resultate.




Noch etwas ist zu beachten: die Wurzel sollte vor der Blüte geerntet werden.

Ein interessanter Link führt zum Zentrum für Gesundheit.

Aus den Blättern wird Gemüse bereitet - Zutaten:
Löwenzahnblätter
Knoblauch
Öl (ich bevorzuge Olivenöl)
frische Tomaten oder geschälte Tomaten aus der Dose
Salz, Chilli

Die Blätter lasse ich erst eine Weile in kaltem Wasser liegen, damit die Bitterstoffe rausgehen. Danach werden sie Blanchiert, also ganz kurz gekocht.



Den Knoblauch (gepresst, geschnitten oder ganz - Hauptsache der Geschmack ist drin) im Öl anbraten. Dann kommen die blanchierten Löwenzahnblätter hinzu und werden angedünstet. Zuletzt gibt man dann die Tomaten hinzu. Hier geschnittene geschälte Tomaten aus der Dose.


Eine Weile köcheln lassen und wenn die Tomaten gekocht sind (werden eher orange als rot) noch mit Salz und Chilli abschmecken.



Ich esse dieses Gericht am liebsten als "Soße" zu Salzkartoffeln oder auf Weißbrot.

Viel Spass beim Nachkochen :-)

Sunday, April 03, 2016

Brot im Topf aus Sauerteig

Ich setze meien Sauerteig selbst an und füttere ihn dann regelmäßig. Eine kleine Tasse Mehl und dieselbe Menge Wasser miteinander vermischen. Am nächsten Tag dann wieder dieselbe Menge Mehl und Wasser hinzugeben. Am dritten Tag zwei kleine Tassen Mehl und zwei kleine Tassen Waser hinzugeben und gut verrühren. So fortfahren, bis man ca. 1,3 Liter hat. In der Zwischenzeit sollte der Teig auch sauer geworde sein. Man erkennt die Gärung an den Bläschen.

1 l Sauerteig in eine Schüssel geben und den Rest in ein kleines Glas in den Kühlschrank stellen. Dann ca. 750 g Mehl bereitstellen. Ich nehme in der Regel selbst gemahlenes Vollkornmehl: Dinkel, Roggen oder Weizen. Ev. Gewürze, Leinsamen oder ähnliches. 1 El Salz mit dem Mehl vermischen. Dann das Mehl mit dem Salz in den Sauerteig rühren und am Schluss gut durchkneten. Ev. braucht man etas zusätzliches Mehl hierzu.

Den Topf einfetten und mit Semmelbröseln auskleiden. Den Teig hineingeben und gehen lassen. Früher habe ich ihn immer nur drei Stunden gehen lassen. Diesmal aus Zeitmangel über Nacht ... es wird in Zukunft bei "über Nacht" bleiben.

Erst auf 250 Grad C ca. 15 Minuten backen, dann ca, 90 Minuten bei 180-200 Grad. Ich stelle immer noch eine Schüssel mit Wasser in den Ofen und noch was: keine Umluft verwenden, dann wird die Kruste schöner und nicht soooooo hart.